Die 4 Grundregeln der Hygiene beim Grillen / Grillieren
Vier Regeln sollten Sie speziell beim Grillen unbedingt beachten:
1. Nach dem Handhaben rohen Fleisches (würzen, marinieren, auf den Grill legen) die Hände waschen. Wenn keine Waschgelegenheit besteht, die Hände an einer Papierserviette abwischen. Dies gilt auch für Arbeitsgeräte wie Gabeln oder Grillzangen.
2. Nach dem Berühren marinierten Fleisches die Finger nicht ablecken und übriggebliebene Marinade nicht als kalte Sauce verwenden.
3. Fleisch immer vollständig durchbraten! Hamburger dürfen im Kern keine roten Stellen mehr aufweisen. Vollständig durchgebratenes Pouletfleisch hat ebenfalls keine roten Stellen mehr und löst sich gut von den Knochen. Bratwürste müssen so lange gegrillt werden, dass sie auch im Innern heiss sind. Falls dies nicht der Fall ist, Wurst noch einmal auf den Grill legen und nachbraten.
4. Nie den gleichen Teller für rohes und für fertig gegrilltes Fleisch benutzen. Fertige Grilladen nur auf unbenutztem Geschirr transportieren und von einem frischen Teller verzehren.
Das Grill- & BBQ-Brenneisen mit wechselbaren Buchstaben. Jetzt ist sofort klar, wem welches Steak gehört. Die Steaks werden einfach mit einem individuellen Branding versehen und schon hat sich das geklärt.
* stabiles, leicht zu montierendes Brenneisen * zahlreiche Buchstaben und Leerzeichen
* leicht austauschbar Gusseisen Buchstaben
* Stiel & Buchstabenhalter aus Alluminium
* Handgriff aus Holz
Der Grillweltmeister Grill-Ueli hat noch ein paar Grill-Tips für Euch parat:
Tips vom Chef!
Tipps zum Grillieren:
- Holzspiesse für Grillspiesse aller Art (Fleisch oder Gemüse) über Nacht in Wasser einweichen.
- Grillgut einige Stunden vor dem Grillieren aus dem Kühlschrank nehmen.
- Ideale Apéro Häppchen sind in Speck eingewickelte und kurz auf mittlerer Temperatur grillierte Früchte (Aprikosen, Feigen, Äpfel). Der Weltmeister rät, nur geräucherten Speck zu verwenden.
- Beim Grillieren von Gemüse darauf achten, dass sich keine Flüssigkeit zwischen Rost und Grillgut befindet (Gemüse nie vor dem Grillen marinieren). Sonst überträgt sich die Hitze nicht optimal und das Gemüse verliert an Vitaminen und Farbe.
- Damit beim Poulet nicht nur die Haut würzig schmeckt, rät Grill-Ueli, das ganze Poulet unter der Haut zu würzen. Wie? Mit den Fingern von der Halsöffnung her die Haut lösen, so dass sich eine kleine Tasche bildet. Dann die Gewürze und Kräuter zwischen Haut und Brustfleisch schieben.
- Beim Grillieren einer Lachstranche, darf der Gasgrill frühzeitig ausgeschaltet werden – der Fisch gart noch 4 – 5 Minuten nach. Am besten, man schneidet ihn gleich auf dem Grill in Tranchen.
- Fertig gegrilltes Fleisch vor dem Schneiden ein paar Minuten ruhen lassen.
Eine Methode, die von den Urweinwohnern Amerikas erfunden wurde, ist das "plank-grilling".
Hierbei wird Fisch, Fleisch oder Gemüse auf einem Holzbrett gegart. Die Speisen nehmen während des Kochvorganges etwas von dem Geschmack des Holzes auf und der Rauch des verkohlenden Holzes gibt sein Aroma an das Grillgut ab.
Heute durfte ich Gast von European Outdoor Chef im Hotel Hermitage bei Luzern sein. Der Schweizer Grill-Hersteller hat zu einem Essen für Journalisten geladen.
Gekocht hat für uns Grill-Ueli, mehrfacher Schweizer- und Europameister und dank seiner Banane (welche ich leider nicht mehr kosten konnte) sogar Weltmeister im Grillieren. Er grillte simultan auf 4 Outdoorchefs, je nach Gericht eingestellt (das berühmte Trichter-System).
Das 6-gängige Menü wurde ausschliesslich auf Grills gegrillt, gegart und gekocht. Natürlich eine tolle Demonstration der Potenz von Outdoor Chef Grills, wenn man das Trichtersystem einmal beherscht.
Zur Vorspeise wurden wir mit Baby Ribs (St. Louis Style), Pizza-Brot mit Knoblauch (für mich etwas zu deftig) und Feigen im Parmaschinken verwöhnt. Sehr lecker. Vor Allem die Feigen. Geht übrigens auch gut mir Aprikosen oder Zwetschgen im Speck (geräuchert, nicht roh!). Dazu gab es einen Langhe Arneis 2006 von Roberto Sarotto.
Danach ging es weiter mit einem sehr leckeren schottischem Lachs mit Ahornsirup-Marinade auf Sprossenbeet. Das sah dann so aus:
Fast zu schön zum Essen: Schottischer Lachs mit Ahornmarinade.
Für die Frauen unter uns gab es in der nächsten Runde einen Antipastiteller. Gegrillte Peperoni, Zucchini, Auberginen und Pilzen. Auch das sehr lecker an einem Balsamico und mit Hinkelsteinkäse.
Ich bin auch ein Kunstwerk. 50'000 Dollar. Bein Interesse: Email an Webmaster.
Obwohl die meisten Journies (und die sind sich ja einiges gewohnt) jetzt schon ziemlich satt waren, ging es nun weiter mit dem Büchsen-Huhn. Inzwischen sind wir auf einen auch nicht zu verachtenden Rotwein umgestiegen: Quater 4 (2005) vom Winzer Firriato. Unlogischer Name, wenn man ihn übersetzt: Ein Viertel 4. Das wäre dann doch wieder 1, oder?
Das Büchsen-Hähnchen sieht übrigens sehr lustig aus: Fotos gibts wenn du WEITER klickst und runter scrollst.